Tilgungsrechner
Berechne Monatsrate, Restschuld am Ende der Zinsbindung und die Gesamtlaufzeit Deines Annuitätendarlehens, auf Wunsch mit jährlicher Sondertilgung.
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| Jahr | Zinsen | Tilgung | Sondertilgung | Restschuld |
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Der Rechner zeigt die Richtung. Welche Bank Deine Zahlen so finanziert, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
So rechnet der Tilgungsrechner
Grundlage ist das Annuitätendarlehen. Die Monatsrate bleibt über die Zinsbindung gleich. Sie besteht aus Zins und Tilgung. Der Zinsanteil sinkt mit jeder Zahlung, weil die Restschuld sinkt. Der Tilgungsanteil steigt im selben Maß.
Die Jahresrate ergibt sich aus Darlehenssumme mal Summe von Sollzins und anfänglicher Tilgung. Ein Darlehen von 300.000 Euro bei 3,5 Prozent Sollzins und 2 Prozent Tilgung ergibt 5,5 Prozent, also 16.500 Euro im Jahr und 1.375 Euro im Monat.
Die Restschuld am Ende der Zinsbindung ist die entscheidende Zahl. Sie bestimmt, mit welchem Betrag Du in die Anschlussfinanzierung gehst und welches Zinsänderungsrisiko Du trägst.
Was die anfängliche Tilgung bewirkt
| Anfängliche Tilgung | Wirkung auf die Rate | Wirkung auf die Laufzeit |
|---|---|---|
| 1 Prozent | niedrigste Rate | längste Laufzeit, höchste Zinskosten gesamt |
| 2 Prozent | üblicher Ausgangswert | Restschuld nach zehn Jahren rund 78 Prozent |
| 3 Prozent und mehr | höhere Rate | deutlich kürzere Laufzeit |
Die Prozentzahlen in der Tabelle sind Rechengrößen, keine Konditionen. Was für Dich sinnvoll ist, hängt von Einkommen, Rücklage und Lebensplanung ab.
Rechenbeispiel
Angenommene Werte, kein Angebot: 300.000 Euro Darlehen, 3,5 Prozent Sollzins, 2 Prozent anfängliche Tilgung, zehn Jahre Zinsbindung.
Monatsrate 1.375 Euro. Nach zehn Jahren sind rund 66.000 Euro getilgt, die Restschuld liegt bei rund 234.000 Euro. Die Zinskosten der ersten zehn Jahre betragen rund 99.000 Euro. Mit 3 Prozent Tilgung stiege die Rate auf 1.625 Euro, die Restschuld sänke auf rund 201.000 Euro.
Der Rechner oben rechnet dieselbe Logik mit Deinen Zahlen, auf Wunsch mit Sondertilgung.
Häufige Fragen
Welche Tilgung ist sinnvoll?
Das hängt von Deinem Budget ab, nicht von einer Faustregel. Je höher die Tilgung, desto kürzer die Laufzeit und desto geringer die Zinskosten insgesamt. Wichtig ist die Restschuld am Ende der Zinsbindung: Sie bestimmt, wie stark ein höherer Anschlusszins Dich treffen kann.
Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?
Der Sollzins ist der reine Darlehenszins. Der effektive Jahreszins enthält zusätzlich preisbestimmende Kosten wie Bereitstellungszinsen oder ein Vermittlerhonorar. Für den Vergleich zweier Angebote ist der Effektivzins die maßgebliche Größe.
Wie wirkt eine Sondertilgung?
Eine Sondertilgung senkt die Restschuld sofort. Die Rate bleibt gleich, dadurch verschiebt sich das Verhältnis zugunsten der Tilgung und die Laufzeit verkürzt sich. Üblich sind bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme pro Jahr, die genaue Regelung steht im Darlehensvertrag.
Was passiert nach der Zinsbindung?
Die Restschuld wird neu finanziert, entweder bei derselben Bank als Prolongation oder bei einer anderen als Umschuldung. Der Zins wird dann neu vereinbart. Wer früh plant, kann sich den Zins über ein Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus sichern.
Dieser Tilgungsplan zeigt die Entwicklung von Zinsen, Tilgung und Restschuld über die gewählte Zinsbindung, auf Basis der angegebenen Darlehenssumme und Konditionen.
Modellrechnung auf Basis monatlicher Raten und nachschüssiger Verzinsung. Konditionen, Bereitstellungszinsen und individuelle Merkmale bleiben unberücksichtigt, Dein persönliches Angebot rechnen wir im kostenlosen Erstgespräch.