von Christian Sperling 

Immobilienfinanzierung für Investoren – Wie viel Eigenkapital ist nötig?

Den Traum vom Eigenheim hast Du Dir bereits erfüllt und Du überlegst, in das Immobilien Business einzusteigen und gewinnbringend in Immobilien zu investieren? Auch dann stellt sich für Dich natürlich die Frage: Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll? Und wie viel eigenes Kapital muss ich aufbringen, um die maximal besten Konditionen bei einer finanzierenden Bank zu bekommen?

Wie viel Eigenkapital für mein Immobilieninvestment?

Generell solltest Du wissen, dass sich der Grundsatz zur Frage, wie viel Eigenkapital notwendig ist, gar nicht so sehr von denjenigen unterscheidet, die sich privat den Wunsch einer eigenen Wohnimmobilie erfüllen möchten.

Denn auch beim Kauf einer Investment-Immobilie fallen Kaufnebenkosten an, welche sich aus der Grunderwerbsteuer, den Maklergebühren, sowie den Notar- und Gerichtskosten zusammensetzen.

Vorab: Eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung in Hamburg OHNE Eigenkapital ist heutzutage so gut wie unmöglich bzw. absolut unwirtschaftlich. Hinzu kommt, dass Du nicht nur die Kaufnebenkosten bereits in der Tasche haben solltest, sondern ebenso einen finanziellen Puffer für Unvorhergesehenes.

Mindestens 10% der Kaufsumme sollten es also sein, die Du als Investor einer Immobilie mitbringen solltest. Bei einer Immobilie in Schleswig-Holstein, die für 150.000 Euro verkauft wird, solltest Du also etwa 18.750 Euro auf Deinem Sparkonto haben.

Wer das Eigenkapital zu Beginn nicht aufbringen kann, für den gibt es Mittel und Wege, mit seinem Kapital zu arbeiten. Sinnvolle Sanierungsarbeiten an der Immobilie selbst, können von der finanzierenden Bank als Eigenleistung betrachtet werden.

Wie viel Investition in meine Immobilie kann ich mir pro Monat leisten?

Natürlich gilt es nicht nur, die Finanzierung ins Rollen zu bekommen, sondern auch, sie monatlich stemmen zu können. Und das über den Zeitraum hinweg, über den der Kredit läuft. Hier musst Du als Immobilieninvestor also auch vorausschauend planen, um Dich nicht mit Deinem Investment in die Schuldenfalle zu bringen..

Grundlage hierfür liefert Dir eine durchdachte und sinnvolle Haushaltsrechnung, beginnend bei Deinem Nettoeinkommen pro Monat. Hiervon werden pauschale Lebenserhaltungskosten abgezogen, Deine aktuelle Miete oder Rate für Deinen aktuellen Wohnraum, sowie verschiedene Ausgaben für Versicherungen, Ratenkredite, deine Altersvorsorge und Ähnliches.

Errechne Dir daraus Deinen monatlichen Haushaltsüberschuss und erfahre, wie hoch deine monatliche Belastung sein darf.

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Tipp: Beim Immobilienkauf als Anleger oder Investor kannst Du bares Geld sparen und das nicht nur, indem Du genügend Eigenkapital mitbringst. Beispielsweise kann Dir ein guter Finanzierungsberater dabei helfen, mit Banken und Maklern zu verhandeln. Auch diverse Sanierungsarbeiten sind möglich, um unterm Strich auf eine günstigere Zinsbindung zu kommen.

Lohnt sich das Immobiliengeschäft? Ja, auf jeden Fall, das steht außer Frage. Du kannst Dir hier sogar ein sehr solides und sicher aufgestelltes zweites Einkommen aufbauen.

Auch, wenn das erste Investment mit Hürden verbunden ist und viele Fragen aufwirft, solltest Du im Bereich Immobilieninvestment aus Sicht eines Geschäftsmannes handeln und nicht wie ein Eigenheimbesitzer. Hole Dir verschiedene Angebote ein, sowie Partner, die Dir in Sachen Verhandlungen und Kreditberatung aktiv zur Seite stehen.

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Über den Autor

Christian Sperling

Christian Sperling ist Experte für Bau- und Immobilienfinanzierung. Seit gut 15 Jahren hilft er Familien dabei, ihren Traum der eigenen Immobilie zu erfüllen und Immobilieninvestoren, den Bestand weiter aufzubauen.


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